eiko_icon eiko_list_icon VU LKW vs PKW

Hilfeleistung
H1 VU
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Einsatzort Details

L 329 Hefigkofen-->Oberteuringen
Datum 18.12.2017
Alarmierungszeit 07:48 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Oberteuringen
  • Fl.Obt.1/19-1
  • Fl.Obt.1/44-1
  • Fl.Obt.1/42-1
  • Fl.Obt.1/47-1
Feuerwehr Friedrichshafen
  • Fl.FN.1/52-1
  • Fl.FN.1/54-1
  • Fl.FN.1/55-1
Fahrzeugaufgebot   Fl.Obt.1/19-1  Fl.Obt.1/44-1  Fl.Obt.1/42-1  Fl.Obt.1/47-1  Fl.FN.1/52-1  Fl.FN.1/54-1  Fl.FN.1/55-1
H1 VU

Einsatzbericht

Am Montagmorgen um 7:48 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberteuringen mit dem Einsatzstichwort H1 VU auf die Landesstraße 329 zwischen Hefigkofen und Oberteuringen alarmiert. Kurz zuvor hatte sich hier ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastzug und einem entgegenkommenden PKW ereignet. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte wurde die Fahrerin des beteiligten KFZ bereits durch den Rettungsdienst betreut. Diese konnte ebenso wie der Lenker des Lastwagens ihr Fahrzeug selbstständig verlassen.

Bei der weiteren Erkundung wurde festgestellt, dass durch den Unfall der Kraftstofftank des LKW so stark beschädigt wurde, dass bereits eine große Menge Diesel ausgetreten war. Unter Sicherstellung des Brandschutzes wurde die Leckage notdürftig gestoppt und der restliche Tankinhalt mit Spezialgerät des nachalarmierten Gefahrgutzuges der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichshafen abgepumpt.

Diese Arbeiten mussten allerdings aufgrund der zeitgleichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in Unterteuringen kurzzeitig unterbrochen worden.

Die anschließende Bergung des havarierten LKW gestaltete sich auch aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen als äußerst aufwendig. Ein Abschleppunternehmen rückte hierzu mit schwerem Gerät an, um den nicht mehr fahrbereiten LKW aus dem Straßengraben zu ziehen.

Nach erfolgreicher Bergung des Lastzugs, mussten noch die ausgelaufenen Betriebsstoffe auf der Landstraße aufgenommen werden. Ein hinzu gerufener Mitarbeiter des Amtes für Wasser- und Bodenschutz ordnete zudem das Abtragen von Teilen des Mutterbodens am Straßenrad durch eine Fachfirma an.

Im Anschluss wurden noch an einem durch den Unfall beschädigten Baum vorsorglich einige Äste durch die Feuerwehr abgesägt.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die Landstraße 329 bis 17 Uhr vollständig gesperrt. Bedauerlicherweise versuchten dennoch einige Fahrzeuglenker durch Ignorieren der Absperrungen an der Einsatzstelle vorbeizukommen.  

 

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder